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n8n oder Make: welches Automationstool für Selbstständige (2026)

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Die Auswahl eines geeigneten Automationstools ist für Selbstständige von entscheidender Bedeutung, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Zwei der bekanntesten Optionen auf dem Markt sind n8n und Make, die beide eine Vielzahl von Funktionen und Preismodellen anbieten. Bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen diesen beiden Tools zu verstehen, insbesondere in Bezug auf ihre Preise, Funktionen und die Art und Weise, wie sie ihre Dienstleistungen berechnen. So bietet beispielsweise n8n eine Community Edition an, die selbst gehostet werden kann, was für datenschutzkritische Fälle ein entscheidender Vorteil sein kann.

TL;DR — das Verdikt

Für Selbstständige, die nach einem Automationstool suchen, hängt die Wahl zwischen n8n und Make von den spezifischen Anforderungen ab. Wenn Datenschutz und Selbsthosting eine wichtige Rolle spielen, könnte die Community Edition von n8n eine attraktive Option sein, da sie kostenlos und selbst gehostet verfügbar ist. Allerdings ist ein direkter Preisvergleich zwischen n8n und Make aufgrund der unterschiedlichen Abrechnungsmodelle schwierig, da n8n pro Workflow-Durchlauf und Make pro einzelnen Schritt berechnet. Es ist daher ratsam, das gleiche Szenario in den Gratis- oder Einstiegsplänen beider Tools zu testen, um den tatsächlichen Verbrauch und die Kosten besser zu verstehen. Für datenschutzkritische Fälle ist die Selbsthosting-Option bei n8n ein entscheidender Vorteil gegenüber Make.

Preise und Funktionen im Vergleich

Alle Preise Stand 20.09.2026. Die Preise für n8n und Make unterscheiden sich deutlich in ihrer Struktur. n8n bietet eine Community Edition an, die kostenlos und selbst gehostet ist, sowie verschiedene bezahlte Pläne (Preise bei jährlicher Zahlung, laut n8n 17 % günstiger als monatlich): Starter für 20 EUR/Monat mit 2.500 Workflow-Ausfuehrungen, Pro für 50 EUR/Monat mit 10.000 Ausfuehrungen und Business für 667 EUR/Monat mit 40.000 Ausfuehrungen und Self-Hosting-Option. Make hingegen bietet einen Free-Plan für 0 USD mit 1.000 Credits/Monat, Core für 12 USD/Monat mit 10.000 Credits, Pro für 21 USD/Monat mit 10.000 Credits, Teams für 38 USD/Monat mit 10.000 Credits. Die Preise für das Enterprise-Paket sind bei beiden Anbietern auf Anfrage.

Tool Plan Preis Funktionen
n8n Community Edition kostenlos selbst gehostet
n8n Starter 20 EUR/Monat (jährlich) 2.500 Workflow-Ausfuehrungen
n8n Pro 50 EUR/Monat (jährlich) 10.000 Ausfuehrungen
n8n Business 667 EUR/Monat (jährlich) 40.000 Ausfuehrungen, Self-Hosting-Option
Make Free 0 USD 1.000 Credits/Monat, Mindestintervall 15 Minuten, 2 aktive Szenarien
Make Core 12 USD/Monat 10.000 Credits, Mindestintervall 1 Minute, unbegrenzte Szenarien
Make Pro 21 USD/Monat 10.000 Credits
Make Teams 38 USD/Monat 10.000 Credits

Der entscheidende Unterschied: Selbsthosting und Datenschutz

Der entscheidende Unterschied zwischen n8n und Make liegt in der Möglichkeit, das Tool selbst zu hosten. Während n8n als Community Edition kostenlos selbst gehostet werden kann, ist dies bei Make nicht möglich. Dieser Unterschied ist insbesondere für datenschutzkritische Fälle von großer Bedeutung. Wenn Selbstständige mit sensiblen Daten arbeiten, kann die Selbsthosting-Option von n8n eine wichtige Rolle spielen. Zum Beispiel kann ein Selbstständiger, der mit Kundenverträgen und -daten arbeitet, diese Daten auf seinem eigenen Server speichern und verarbeiten, anstatt sie auf einem externen Server zu speichern. Dies kann die Sicherheit und den Schutz der Daten erhöhen. Wenn ein Selbstständiger beispielsweise ein Szenario in n8n erstellt, um Kundenverträge zu verwalten, kann er sicherstellen, dass die Daten nicht auf einem externen Server gespeichert werden, sondern auf seinem eigenen Server. Dies kann insbesondere für Unternehmen, die mit sensiblen Daten arbeiten, wie zum Beispiel Gesundheits- oder Finanzdaten, von großer Bedeutung sein. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Selbsthosting-Option von n8n auch die Möglichkeit bietet, die Daten auf einem eigenen Server zu speichern, der den Anforderungen der DSGVO entspricht, wie wir es in unserem Vergleich DSGVO-konformer Airtable-Alternativen beschreiben.

Wem hilft was, woran erkennt man den eigenen Fall

Die Wahl zwischen n8n und Make hängt stark von den spezifischen Anforderungen und dem Umfang der Automation ab, die ein Selbstständiger benötigt. Wenn Datenschutz und die Fähigkeit, das Tool selbst zu hosten, eine wichtige Rolle spielen, könnte die Community Edition von n8n eine attraktive Option sein, da sie kostenlos und selbst hostbar ist. Bei Workflows mit vielen Schritten spricht die Abrechnung für n8n: n8n zählt einen kompletten Durchlauf als eine Ausführung, Make jeden einzelnen Schritt als Credit. Bei vielen Durchläufen mit wenigen Schritten wird der Unterschied klein. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Preismodelle von n8n und Make unterschiedlich sind, was es schwierig macht, einen direkten Vergleich zu erstellen. Die Entscheidung sollte letztendlich auf den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen des Selbstständigen basieren, einschließlich der Anzahl der benötigten Workflows, der Komplexität der Automationen und der Priorität von Datenschutz und Selbsthosting. Einen Kostenvergleich mit Zapier findest du in Make vs. Zapier: Kosten, die Selbst-Hosting-Seite in n8n selbst hosten.

Für wen das nichts ist

Dieses Thema ist nicht geeignet für Selbstständige, die keine Erfahrung mit der Automatisierung von Workflows haben und nicht bereit sind, sich in die Materie einzuarbeiten. Ohne grundlegende Kenntnisse über die Möglichkeiten und Grenzen von Automationstools wie n8n oder Make kann die Auswahl und Implementierung eines solchen Tools zu einer zeitaufwändigen und frustrierenden Erfahrung werden. Es ist auch nicht geeignet für diejenigen, die ein sehr einfaches, nicht skalierbares Automationsszenario benötigen, da die kostenlosen Versionen von n8n und Make möglicherweise ausreichen, aber die paid-Pläne dann zu teuer wären, wenn man nur sehr einfache Anforderungen hat. Für Selbstständige, die sehr spezifische Anforderungen an ihre Automation haben, die nicht von den Standardfunktionen von n8n oder Make abgedeckt werden, könnte es auch nicht die beste Wahl sein, da die Entwicklung von benutzerdefinierten Lösungen zusätzliche Ressourcen und Fachwissen erfordern kann.

FAQ

Frage 1: Was sind die Preise für n8n und Make?

Die Preise für n8n bei jährlicher Zahlung: Starter 20 EUR/Monat, Pro 50 EUR/Monat, Business 667 EUR/Monat, Enterprise auf Anfrage. Make bietet folgende Preise an: Free 0 USD/Monat, Core 12 USD/Monat, Pro 21 USD/Monat, Teams 38 USD/Monat und Enterprise auf Anfrage.

Frage 2: Wie viele Workflow-Ausführungen sind in den n8n-Plänen enthalten?

Der n8n-Starter-Plan enthält 2.500 Workflow-Ausführungen, der Pro-Plan 10.000 Ausführungen und der Business-Plan 40.000 Ausführungen.

Frage 3: Was ist der Unterschied zwischen n8n und Make bei der Zählung von Ausführungen?

Bei n8n zählt eine Ausführung einen kompletten Workflow-Durchlauf, unabhängig von der Anzahl der Schritte. Bei Make zählt jeder Schritt eines Szenarios als eigene Operation.

Frage 4: Kann ich n8n oder Make selbst hosten?

n8n bietet eine Community Edition, die selbst gehostet werden kann. Make bietet keine Selbst-Hosting-Option. Wenn du also datenschutzkritische Fälle hast, könnte die Verwendung von n8n eine bessere Wahl sein.

Quellen

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