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Qonto vs Finom 2026: Gebühren, Karten und Tarife im Vergleich

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Im Vergleich von Qonto und Finom stehen vor allem die Preisstruktur, das Kartenangebot und die Limits für SEPA‑Überweisungen im Fokus: Qonto bietet drei Tarifmodelle – Starter (dauerhaft kostenlos), Basic (9 €/Monat bei jährlicher Abrechnung) und Smart (19 €/Monat bei jährlicher Abrechnung) – jeweils mit einem festen Kontingent an Überweisungen pro Monat (5, 30 bzw. 100) und einer Kombination aus physischen und virtuellen Karten, während Finom mit Solo (0 €/Monat), Basic (8 €/Monat bzw. 7 €/Monat bei Jahreszahlung) und Smart (19 €/Monat bzw. 17 €/Monat bei Jahreszahlung) die kostenlosen SEPA‑Ausgänge nach Volumen (2.500 €, 25.000 € bzw. 50.000 €) begrenzt. Beide Anbieter sind reguliert: Qonto ist ein von der französischen Aufsichtsbehörde ACPR und der BaFin zugelassenes Zahlungsinstitut, Finom operiert als Electronic Money Institution unter Lizenz der niederländischen DNB und verwaltet Kundengelder in einer eigenen Treuhandstiftung; im Insolvenzfall sichern die jeweiligen Einlagensicherungsfonds die Kundengelder. Für einen detaillierten Überblick über die Konditionen kannst du die offiziellen Preislisten von Qonto und Finom prüfen sowie unsere Werkzeugübersicht nutzen.

TL;DR — das Verdikt

Wenn du ein Einzelunternehmer bist, der nur wenige monatliche Überweisungen (max. 5) und eine virtuelle Karte benötigt, ist das kostenlose Qonto Starter‑Konto die passendere Wahl. Brauchst du dagegen ein höheres SEPA‑Volumen (bis 2.500 € kostenlos) und kein Cashback‑Programm, ist Finom Solo die kostenlose Alternative, während Finom Basic bzw. Finom Smart für mehr physische Karten und bis zu 25.000 € bzw. 50.000 € SEPA‑Volumen geeignet sind. Für Unternehmen, die mehr als 5 Überweisungen pro Monat oder mehrere physische Karten benötigen, bieten sowohl Qonto (Basic 9 €/Monat, Smart 19 €/Monat) als auch Finom (Basic 8 €/Monat, Smart 19 €/Monat) passende kostenpflichtige Tarife. Beachte jedoch, dass das kostenlose Qonto‑Modell keine physischen Karten liefert und Finom‑Tarife nur das SEPA‑Volumen, nicht die Anzahl der Transfers, begrenzen – das kann bei hohem Zahlungsaufkommen zum zusätzlichen Kostenfaktor von 0,20 € pro Überweisung bei Qonto führen.

Alle Preise Stand 09/2026

Qonto vs Finom – Tarife, Karten und Überweisungsbedingungen

Anbieter Tarif Preis / Monat (exkl. MwSt.) Preis / Jahr (exkl. MwSt.) Überweisungen / Monat oder Volumen Karten (physisch / virtuell) Cashback Besonderheiten
Qonto Starter 0 € – 5 Überweisungen – / 1 virtuelle – DE‑IBAN, E‑Rechnungsstellung, DATEV/Lexware‑Sync
Qonto Basic 9 € 108 € 30 Überweisungen 1 physisch + 2 virtuell – 1 Monat kostenlos testen
Qonto Smart 19 € 228 € 100 Überweisungen 2 physisch + 50 virtuell – 1 Unterkonto
Finom Solo 0 € – SEPA‑Volumen bis 2.500 € – / 1 virtuelle VISA 0 % DE‑IBAN innerhalb 24 h
Finom Basic 8 € (7 € bei jährlicher Zahlung) – SEPA‑Volumen bis 25.000 € 1 physisch + 3 virtuell 1 % 30‑Tage‑Testversion
Finom Smart 19 € (17 € bei jährlicher Zahlung) – SEPA‑Volumen bis 50.000 € 3 physisch + 10 virtuell 3 % 30‑Tage‑Testversion

Zusatzinfo Qonto: Jede Überweisung über das Kontingent hinaus kostet 0,20 € (monatliche Abrechnung möglich).

Entscheidender Unterschied: Anzahl der Überweisungen vs. Volumen der SEPA‑Transfers

Qonto begrenzt die Anzahl von Überweisungen pro Monat (Starter 5, Basic 30, Smart 100) und berechnet jede weitere Überweisung mit 0,20 € Quelle. Finom hingegen begrenzt das Volumen der ausgehenden SEPA‑Überweisungen (Solo 2.500 €, Basic 25.000 €, Smart 50.000 €) und erhebt keine Zusatzgebühr pro Transfer Quelle.

Beispiel: Ein selbstständiger Grafikdesigner sendet im Monat 40 Rechnungen à 100 €, also insgesamt 4.000 € in 40 Überweisungen.
- Mit Qonto Basic sind nur 30 Überweisungen im Tarif enthalten. Die zusätzlichen 10 Überweisungen kosten 10 × 0,20 € = 2 € zusätzlich.
- Mit Finom Basic liegt das gesamte Transfervolumen von 4.000 € deutlich unter dem Limit von 25.000 €, sodass keine Zusatzkosten entstehen, egal wie viele einzelne Überweisungen getätigt werden.

Umgekehrt profitiert ein Unternehmen, das wenige, aber sehr hohe Zahlungen verarbeitet (z. B. 3 × 30.000 €), von Qonto Smart, weil die 100‑Überweisungs‑Freigrenze ausreicht, während Finom Smart das Volumen‑Limit von 50.000 € bereits überschreitet und zusätzliche Kosten nach sich ziehen könnte.

Wem hilft was, woran erkennt man den eigenen Fall

Wenn du als Freelancer nur selten Überweisungen tätigst, reicht das kostenlose Qonto Starter‑Konto (5 Überweisungen/Monat, 1 virtuelle Karte) aus; gleiches gilt für das kostenfreie Finom Solo, das eine virtuelle VISA‑Karte und SEPA‑Überweisungen bis zu einem Volumen von 2.500 € erlaubt. Sobald du physische Karten benötigst oder das monatliche Überweisungsvolumen steigt, wird Qonto Basic (9 €/Monat, 30 Überweisungen, 1 physische + 2 virtuelle Karten) oder Finom Basic (8 €/Monat, 1 physische + 3 virtuelle Karten, 1 % Cash‑back, SEPA‑Volumen bis 25.000 €) relevant. Für Unternehmen mit hohem Kartenbedarf und vielen Transaktionen bietet Qonto Smart (19 €/Monat, 100 Überweisungen, 2 physische + 50 virtuelle Karten, 1 Unterkonto) mehr Flexibilität, während Finom Smart (19 €/Monat, 3 physische + 10 virtuelle Karten, 3 % Cash‑back, SEPA‑Volumen bis 50.000 €) besonders attraktiv ist, wenn Cashback ein wichtiges Kriterium darstellt.

Regulatorisch ist Qonto ein von der französischen Aufsichtsbehörde ACPR und der BaFin zugelassenes Zahlungsinstitut, Einlagen sind bis zu 100.000 € pro Bank geschützt; Finom operiert als Electronic‑Money‑Institution unter Lizenz der niederländischen De Nederlandsche Bank und verwaltet Kundengelder in einer von der DNB beaufsichtigten Treuhandstiftung.

Die Entscheidung hängt also davon ab, ob du die Anzahl monatlicher Überweisungen (Qonto) oder das Gesamtvolumen freier SEPA‑Transfers (Finom) im Blick hast, ob physische Karten oder Cashback wichtiger sind und welche regulatorische Absicherung du bevorzugst. Bei der Auswahl kann Qonto helfen, die passende Variante zu finden. Für eine schnelle Berechnung deiner monatlichen Kosten kannst du unseren Kleinunternehmer‑Rechner nutzen.

Für wen das nichts ist

FAQ

Wie hoch sind die monatlichen Kosten der kostenlosen Tarife von Qonto und Finom?

Qonto bietet den Starter‑Tarif dauerhaft kostenlos an (0 € pro Monat). Finom hat den Solo‑Tarif ebenfalls kostenfrei (0 € pro Monat).

Welche Kartenarten sind in den kostenpflichtigen Grundtarifen von Qonto und Finom enthalten?

Im Qonto Basic‑Tarif erhalten Nutzer eine physische Karte und zwei virtuelle Karten; im Finom Basic‑Tarif sind eine physische und drei virtuelle VISA‑Karten pro Nutzer enthalten.

Wie wird das Cashback bei Finom geregelt und gibt es dafür Obergrenzen?

Finom Basic gewährt 1 % Cashback, Finom Smart 3 % Cashback. Die Preisseite nennt keine konkreten Obergrenzen für das Cashback.

Wie sind Kundengelder bei Qonto und Finom im Insolvenzfall geschützt?

Qonto sichert Einlagen bis zu 100.000 € pro Bank und Kunde über den französischen Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (FGDR). Finom verwaltet Kundengelder in einer von der niederländischen De Nederlandsche Bank beaufsichtigten Treuhandstiftung.

Quellen

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